Frühe Heidelibelle

Fuldaaue

Vegetationsarme flache, offene, sonnenbeschienene und ungenutzte Gewässer die fast ausnahmslos im Rahmen von Naturschutzmaßnahmen angelegt wurden. Aber auch an aktiven und frisch renaturierten Kiesabbauflächen. 

Vor 2001 an gerade renaturierten Kiesgewässern. Im 21. Jahrhundert eine permanent wasserbespannte Flutmulde mit extensiver Beweidung und zwei frisch gestauten Gräben mit angrenzendem überfluteten Grünland und einem gestalteten temporären Kleingewässerkomplex.

Werraaue

Keine Nachweise (Kartierungslücken).

Außerhalb der größeren Auen von Fulda und Werra

Zwei Nachweise an Kleingewässern in einer ehemaligen Tongrube und in einem Steinbruch.

Fundstellenkarte

Zahl der TK-Viertel mit Nachweisen im Kreis

6

Fundstellen

12

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
        19.05. (2012) 17.10. (2021)    

- Paare und Eiablage

4 Datensätze im Zeitraum vom 25.07. bis 11.08.12

Häufigkeit

mäßig häufig mit 12 Fundstellen.

Rote Liste

RLD 1998: nicht bewertet, 2015: nicht gefährdet

RLH  2025: ungefährdet

Gefährdung

Ja, wegen ihres unregelmäßigen Auftretens. Vermutlich reproduziert sich die wanderfreudige Art nicht in jedem Jahr in unserem Kreis oder erreicht diesen nicht.

 

Im Jahr 2014 eine neue LB, die gleichzeitig auch ein neuer Fundort in einer bereits bekannten Fundstelle ist.

Historisch ist ein Fund aus dem 19. Jahrhundert belegt. Das im Naturkundemuseum Kassel aufbewahrte Exemplar ist einer der ältesten Belege für diese Art in Deutschland.

Die Erstmeldung für Hessen stammt von H. EISENACH (vor 1886).

Veränderungen im Zeitraum von 2021 bis 22.07.2026: Eine neue Fundstelle: D33 Bebra, Finkenroth Kiesabbau (Fuldaaue) nahe den bekannten Fundstellen und eine neue Letztbeobachtung am 17.10.21 (alt: 27.09.2014).